
FC Kufstein baut Führung mit Rundensieg deutlich aus
Bericht vom 18.08.2026
Der FC Kufstein hat in der 16. Runde der Segelflugbundesliga ein klares Ausrufezeichen gesetzt. Mit 124 Punkten sicherte sich das Team am Wochenende 15./16. August den Rundensieg und verschaffte sich damit im Kampf um den Meistertitel zusätzlichen Spielraum. Dahinter folgten die Vorarlberger Sportflieger mit 113 Punkten und die Innsbrucker Segelflieger Vereinigung (ISV) mit 102 Punkten.
Bei den Kufsteinern sorgten Thomas Wettemann, Norbert Perner und Paul Brandsma mit ihren schnellsten Wertungsflügen für die entscheidenden Beiträge zum Rundensieg. Die Vorarlberger Sportflieger setzten auf Werner Amann, Sven Kolb und Peter Scholz, während die ISV mit Bernhard Leitner, Walter Wartlsteiner und Ernst Soratroi ebenfalls stark auftrat.
Für die Spitze der Gesamtwertung war die 16. Runde von besonderer Bedeutung. Der FC Kufstein führt nun mit 1489 Punkten vor der ISV mit 1463 Punkten und den Vorarlberger Sportfliegern mit 1444 Punkten. Damit beträgt der Vorsprung des Tabellenführers auf die ISV bereits 26 Punkte. Noch vor der Runde lagen zwischen den beiden Teams lediglich vier Punkte – Kufstein hat den Abstand mit dem Rundensieg somit deutlich vergrößert.
Auch zwischen den Verfolgern bleibt die Situation eng: Die Vorarlberger Sportflieger liegen nur 19 Punkte hinter der ISV. Der Kampf um Platz zwei ist damit ebenso offen wie die Frage, ob Kufstein seinen Vorsprung in den beiden verbleibenden Runden verteidigen kann.
Hinter dem Spitzentrio behauptete der Flugring Austria Wiener Neustadt mit 91 Punkten Rang vier der Runde und liegt auch in der Gesamtwertung mit 1135 Punkten auf Platz vier. Der FC St. Johann in Tirol (1039) und der SMBC Kirchdorf/Micheldorf (1035) bleiben im Kampf um die Plätze fünf und sechs nur vier Punkte voneinander getrennt.
Zwei Runden stehen noch aus. Kufstein hat sich mit dem starken Auftritt in Runde 16 eine komfortable Ausgangslage geschaffen – entschieden ist die Bundesliga damit aber noch nicht. Gerade im Segelflug können Wetter, Taktik und ein einzelner schneller Wertungsflug die Abstände rasch verändern. Die Spannung an der Spitze bleibt somit bis zum Saisonfinale erhalten.







